Image- und Öffentlichkeitsarbeit

Image und Öffentlichkeitsarbeit gewinnen für die Landwirtschaft zunehmend an Bedeutung – besonders in einer Zeit, in der sich gesellschaftliche Erwartungen verändern und der Dialog zwischen Erzeugern und Verbrauchern immer wichtiger wird. „Reden statt Rechtfertigen“ steht dabei für einen offenen, aktiven Austausch, der Verständnis schafft und Vertrauen aufbaut. Gleichzeitig befindet sich die Landwirtschaft selbst im Wandel und steht vor der Aufgabe, ihre Rolle sichtbar und verständlich zu machen.

Unsere Impulse greifen diese Herausforderungen auf und zeigen, wie Kommunikation authentisch, klar und wirkungsvoll gestaltet werden kann. Sie unterstützen dabei, eigene Werte und Perspektiven selbstbewusst nach außen zu tragen, Gespräche aktiv zu führen und Menschen wirklich zu erreichen. So entsteht eine Öffentlichkeitsarbeit, die verbindet, Einblicke schafft und die Landwirtschaft als wichtigen Teil unserer Gesellschaft stärkt.

Reden statt Rechtfertigen – Wie Landwirtschaft die Menschen erreicht

Bürokratie, Klimaziele, Tierwohl-Debatte und globale Krisen. All das prägt das Bild von Landwirtschaft. Kritik kommt heute schneller, lauter und allzu oft über Social Media – wo sie nur selten sachlich bleibt.  Umso wichtiger ist es heute, die eigene Arbeit sichtbar zu machen, Missverständnisse früh auszuräumen und Vertrauen aufzubauen. In diesem Vortrag zeigen wir, wie Landwirt:innen auch in hitzigen Debatten souverän und klar kommunizieren – ob vor Ort im Gespräch mit Nachbarn oder digital in den sozialen Netzwerken.

Referentinnen und Referenten: Dr. Ulrike Gaycken, Frank Wolters, Kerstin Timm-Peeterß


Landwirtschaft im Wandel: Wege zur nachhaltigen Transformation

Als Landwirt:innen stehen wir an der Schwelle bedeutender gesellschaftlicher Veränderungen, die unsere tägliche Arbeit und unser Verständnis von Landwirtschaft grundlegend wandeln. Die Landwirtschaft, einst das Herzstück unserer Zivilisation, befindet sich im Umbruch. Diese Veränderungen bringen nicht nur Herausforderungen, sondern eröffnen auch neue Chancen, die unsere Betriebe nachhaltig nutzen können.

Die Digitalisierung eröffnet uns Wege, effizienter zu wirtschaften und Ressourcen besser zu nutzen. Präzisionslandwirtschaft und intelligente Maschinen helfen uns, die Produktivität zu steigern und gleichzeitig umweltbewusster zu handeln. Doch die technische Modernisierung allein reicht nicht aus. Wir sind uns unserer Verantwortung gegenüber der Natur bewusst und setzen vermehrt Praktiken, die den Erhalt der Bodenqualität und die Biodiversität fördern. Gleichzeitig gewinnen soziale Bewegungen an Bedeutung, die uns fordern und uns bewegen unsere Rolle neu zu definieren. Wir wollen diese Transformation aktiv gestalten. In diesem dynamischen Umfeld fragen wir uns: Welche Wege schlagen wir als Landwirt:innen ein, um nachhaltig und effizient zu wirtschaften? und was brauchen die Menschen, um diesen Weg gehen zu können? Was sind positive Antreiber in uns, was sind aber auch Hinderungsgründe in uns, um Wandel und Veränderungen zu gestalten?

Referenten: Matthias Eckhoff, Kay Tönnsen

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