Wie afrikanische Bauernverbände Handelspolitik mitgestalten können

von Zara Grauer

Vom 22. bis 24. Oktober trafen sich der Ostafrikanische Bauernverband EAFF und seine nationalen Bauernverbände in Machakos, Kenia, um gemeinsam an der Verbesserung ihrer Kapazitäten zur Gestaltung der Agrarhandelspolitik in der Region zu arbeiten. Die Teilnehmer setzten sich aus Mitgliedern des EAFF-Vorstands und des Managements sowie aus nationalen bäuerlichen Organisationen aus sieben verschiedenen Ländern (Burundi, Kenia, Tansania, Uganda, DRK, Ruanda und Süd Sudan) und hochrangigen Experten zusammen.

Ziel des Projektes Kompetenzentwicklung bäuerlicher Organisationen zur Agrarhandelspolitik ist es, die Stimme der Bauern als Beteiligte wie auch Betroffene der Agrarhandelspolitik besser hörbar zu machen. Die übergeordneten Bauernverbände in drei Wirtschaftsräumen Afrikas (EAC, SADC, ECOWAS) stärken auf regionaler wie nationaler Ebene ihre fachlichen und strategischen Kompetenzen. Zudem verbessern sie ihre Einbindung in den Politikgestaltungsprozess. Hierfür finden in jeder der drei Regionen in einem Zeitrahmen von zwölf Monaten drei aufeinander aufbauende Workshops statt. Mit Unterstützung der Andreas Hermes Akademie (AHA) und dem Deutschen Bauernverband (DBV) werden diese im Wesentlichen durch die Regionalverbände (EAFF, SACAU, ROPPA) als Projektpartner umsetzen. Europäische und afrikanische Experten aus Praxis, Wissenschaft und Politik sollen den Austausch ergänzen und Hintergründe zu Politikinstrumenten vermitteln.

Das Team der AHA freut sich schon darauf – und auf Ihre Fragen zum Thema Stärkung von Agrarorganisationen in Entwicklungsländern. Kontaktieren Sie uns gern.

Die Autorin

Zara Grauer

Programm Managerin

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