Ein weiterer Schwerpunkt ist der Umgang mit Konflikten und Spannungen in der Region. Christine Herntier berichtet von dem Gegenwind, dem Kommunalpolitiker:innen zunehmend ausgesetzt sind, und spricht offen über gesellschaftliche Polarisierung sowie rechtsextreme Vorfälle. Diese reichen von persönlichen Anfeindungen über rechtsextreme Symbole im öffentlichen Raum bis hin zu Ereignissen, die auch das schulische Umfeld erreichen. Sie erklärt, warum es wichtig ist, diese Entwicklungen sichtbar zu machen, welche Reaktionen darauffolgten und warum Kommunen mehr Handlungsspielräume brauchen, um vor Ort wirksam reagieren zu können. Außerdem geht es um Beteiligung und Zusammenhalt: Welche Formate des Austauschs helfen wirklich? Wie können unterschiedliche Gruppen in der Gesellschaft besser erreicht werden, insbesondere auch junge Menschen? Und was stärkt Gemeinden, wenn der soziale Zusammenhalt unter Druck gerät? Zum Abschluss richtet sich der Blick nach vorn: Woran sich erkennen lässt, dass Strukturwandel gelungen ist, und welche Rolle Zivilgesellschaft, Engagement und lokale Initiativen dabei spielen.