Gemeinsam mit dem westafrikanischen Bauernverband ROPPA (Réseau des Organisations Paysannes et de Producteurs de l’Afrique de l’Ouest) setzt die AHA PIJeL um. Ziel des Programms ist es, junge Führungskräfte aus den Mitgliedsorganisationen des ROPPA dabei zu unterstützen, Verantwortung zu übernehmen, Veränderungsprozesse anzustoßen und ihre Organisationen zukunftsfähig weiterzuentwickeln. PIJeL wird im Rahmen des vom BMZ finanzierten Globalvorhabens „Stärkung bäuerlicher Organisationen“ (GV StäBO) umgesetzt.
Der dritte PIJeL-Jahrgang begann im April 2026 mit einem ersten Modul in togolesischen Hauptstadt Lomé. Die 15 Teilnehmenden aus neun westafrikanischen Ländern trafen sich anschließend zum zweiten und abschließenden Modul für eine Woche in Thiès, Senegal. Im Mittelpunkt stand dabei weniger die Vermittlung klassischer Führungsinstrumente als vielmehr die Entwicklung der eigenen Führungspersönlichkeit. Durch Reflexionsübungen, Gruppenarbeiten und intensiven Austausch setzten sich die Teilnehmenden mit ihren eigenen Werten, ihrem Verhalten in Gruppen und ihrer Rolle als Führungskraft auseinander. Sie lernten, Feedback anzunehmen, Vertrauen aufzubauen und andere Menschen für gemeinsame Ziele zu gewinnen. Denn nachhaltige Führung beginnt nicht bei Methoden, sondern bei der Fähigkeit, sich selbst zu verstehen und andere bewusst zu begleiten.
Den erfolgreichen Abschluss des Programms bildete am 21. Juli 2026 die Abschlusszeremonie in den Räumlichkeiten der FONGS, einem Netzwerk bäuerlicher Organisationen im Senegal, und des CNCR, des nationalen Dachverbands der Bauernorganisationen. Gemeinsam mit der Andreas Hermes Akademie und ihren beiden Trainer:innen Cynthia Dakin und Pierre Michel Ernest sowie dem Generalsekretär des ROPPA und Präsidenten des CNCR, Nadjirou Sall kamen die Teilnehmenden zusammen, um den erfolgreichen Abschluss des Programms zu würdigen.